Strompreisvergleich

Der Strompreisvergleich ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Stromkosten zu senken. Hierzu kann man ganz unkompliziert das Internet benutzen. Entweder man geht auf die Homepages der Unternehmen und informiert sich dort oder man sucht sich einen Stromkostenrechner. Erstere Methode setzt voraus, dass Sie alle Stromanbieter kennen. Dann müssen Sie die Tarife auch noch miteinander vergleichen. Nehmen Sie jedoch einen Stromkostenrechner zur Hilfe, werden Ihnen diese Arbeiten abgenommen.

Vorgehen beim Stromvergleich

Wenn Sie einen Stromrechner benutzen sollten, müssen Sie einige Dinge berücksichtigen. So will der Stromkostenrechner etwas über die Postleitzahl, den Verbrauch und darüber wissen, ob Sie Privat- oder Firmenkunde sind. Die PLZ ist darum wichtig, weil mit ihrer Hilfe ermittelt werden kann, welche Stromanbieter bei Ihnen im Gebiet ihre Dienstleistung anbieten. Der Verbrauch multipliziert mit dem Preis pro Kilowattstunde ergibt den Rechnungspreis. Den Verbrauch können Sie Ihren alten Rechnungen entnehmen oder Sie richten sich nach den vorgegebenen Werten, die manchmal angegeben sind. So wird beim Strom-Vergleich für einen Einpersonenhaushalt oft von einem Verbrauch von 1.800 Kilowattstunden ausgegangen. Für zwei Personen fallen 2.500 kWh an. Gibt man beispielsweise für die PLZ 33615 einen Verbrauch von 2.500 kWh an, dann bekommt man als günstigsten Stromanbieter die FlexStrom GmbH mit 414,30 € angegeben. Umweltfreunde werden sich freuen, dass es sich hierbei gleichzeitig um einen Ökostromtarif handelt. Der Grundversorger Stadtwerke Bielefeld möchte für die gleiche Leistung 544,56 € jährlich überwiesen haben. Wer ganz sicher gehen will, kann für den Strom Preisvergleich noch einen zweiten Rechner hinzuziehen und die Ergebnisse auf Einstimmigkeit überprüfen. Ist sie gegeben, kann dies positiv bewertet werden. Denn dann weiß man, dass die Ergebnisse auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Was sonst noch wichtig ist

Andere Möglichkeiten des Stromsenkens sind die Verwendung energiesparender Haushaltsgeräte und ein bewusster Umgang mit ihnen. Der technische Fortschritt macht auch nicht vor den Haushaltsgeräten halt. Sie wurden vor einigen Jahren in bestimmte Energieeffizienzklassen eingeteilt, deren höchste Stufe A++ ist. Diese Geräte verbrauchen am wenigsten Strom. Zwar mögen sie in der Anschaffung etwas teurer sein, aber aufgrund ihres geringeren Stromverbrauchs haben Sie das Geld wieder schnell drin.

Ganz kostenlos hingegen können Sie Ihr eigenes Verhalten ändern. So nützen auch die teuren, modernen Geräte etwas. Waschen Sie z.B. Ihre normal verschmutze Wäsche in der energiesparenden Waschmaschine bei 30-40 Grad. Das reicht völlig. Oder lassen Sie nur dort Licht brennen, wo Sie sich tatsächlich im Haus aufhalten.